Kleidung aus Mikrofaser

Der Hauch von Nichts mit dem Pfirsich-Gefühl: die Mikrofaser
Kleidung aus Mikrofaser
Foto: © Stefan Redel
Sie ist hauchdünn, kann viel und soll sogar die Leiden von Allergikern mindern: Die Mikrofaser feiert seit einigen Jahren ihren weltweite Eroberungszug quer durch Kleiderschränke, Bäder und Schlafzimmer. Allerdings ist Mikrofaser nicht gleich Mikrofaser. Beim Einkauf sollten Sie auf eine optimale Qualität und Verarbeitung achten, damit die Vorzüge der klugen Faser auch voll ausgeschöpft werden können.

Die Mikrofaser hat sich vor allem in zwei Segmenten etabliert: dem Bettwaren-Bereich und der Oberbekleidung. Die Hersteller preisen die Strapazierfähigkeit und den seidigen, sanften Griff der Faser. Viele Menschen scheuen aber synthetische Stoffe, da diese lange Zeit für weniger gute Schlagzeilen sorgten und im Verruf stehen, rasch zu müffeln und eine mangelhafte Optik abzuliefern. Doch die moderne Mikrofaser-Technik hat diese Nachteile ad absurdum geführt und wird inzwischen sogar von Allergikern und Menschen mit Hautproblemen bevorzugt.

Tatsächlich birgt die Mikrofaser einige Vorteile, die natürliche Materialen auch bei bester Verarbeitung nicht bieten können. Zum einen präsentiert sich die Mikrofaser dem menschlichen Tastsinn weich wie ein Pfirsich und erstaunlich anschmiegsam. Wie ein Streicheln legt sie sich bei der Bettwäsche auf die Haut und gestattet es ihr dennoch, zu atmen.

Wer also an vermehrtem Nachtschweiß leidet, sollte seinen Baumwollbezug testweise durch
einen Mikrofaser-Bezug austauschen. Mikrofaser-Fans schwärmen von dem temperaturausgleichenden Effekt der Mikrofaser und ihrem optimalen Feuchtigkeitsabtransport. Sprich: Im Sommer fühlt sich die Faser auf der Haut kühl an, im Winter wärmt sie binnen Minuten und ist daher vor allem für Menschen, die unter kalten Füßen leiden, eine Erleichterung.

Da Hausstaub-Milben in den extrem feinen Fasern keine Nahrung finden, wird Mikrofaser-Bettwäsche vor allem Allergikern empfohlen. Sie sollten allerdings ihre kompletten Bettwaren mit Mikrofaser ausstatten – auch die Matratze und das Plumeau. Sonst ist die Mikrofaser-Bettwäsche ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Gut gearbeitete Mikrofasern erleiden zudem keine Bruchstellen – die Folge: Im Schlafzimmer kommt es zu deutlich weniger Staubflusen. In der Pflege macht die Mikrofaser es ihren Besitzern denkbar leicht: Beim Waschgang braucht sie keinerlei Weichspüler – der verklebt höchstens die Fasern -, sollte aber mit einem nicht-fettenden Waschmittel gereinigt werden. Sie trocknet an der Luft in nur wenigen Stunden und kann problemlos in den Trockner gegeben werden. Das Bügeln darf getrost vergessen werden; Mikrofaserbettwäsche glättet sich von alleine.

Wegen all dieser positiven Eigenschaften wird Mikrofaser auch immer öfter für die
Herstellung von Sport- und Alltagskleidung verwendet. Da sie rasch trocknet, ist Mikrofaser eine ideale Basis für intelligente Unterbekleidung beim Joggen und Fitnesstraining: Der Schweiß verdunstet schnell und es bleibt kein kaltes Gefühl auf der Haut zurück. Dank ihrer Robustheit bildet die Mikrofaser kaum Knötchen oder Fusseln und kann daher auch mehrmals pro Woche in die Waschmaschine gegeben werden.

Auch Hersteller für Badtextilien satteln daher zunehmend auf Mikrofaser um. Das Abtrocknen mit den verblüffend flauschigen Mikrofaserhandtüchern ist allerdings gewöhnungsbedürftig: Obwohl die Faser die Nässe durstig aufsaugt, bleibt ein dünner Feuchtigkeitsfilm auf der Haut zurück. Dieser Effekt kann jedoch gerade für Menschen mit rauer, trockener und schuppiger Haut sehr heilsam sein.

Wie bei allen Materialien, die direkt auf der Haut getragen werden, zählt bei der Mikrofaser aber vor allem eines: Wenn das persönliche Wohlgefühl nicht stimmt, ist auch die klügste Faser zwecklos. Im Zweifelsfall gilt: Ausprobieren!
 
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