Die richtige Sportkleidung für den Winter

Wintersportkleidung kaufen - Das sollten Sie beachten Wenn Minusgrade Einzug gehalten haben und Schnee sich breitmacht, dann verzichten laut einer Umfrage einer großen deutschen Krankenkasse vier von zehn Freizeitsportlern auf ihre
Kleidung für den Wintersport
Warme Kleidung für das Joggen
im Winter - Foto: © q-snap
sonst regelmäßige Joggingrunde oder lassen das geliebte Fahrrad stehen und fahren resignierend mit dem Auto zur Arbeit. Aber muss das sein? Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft stärkt gerade in der Erkältungszeit das Immunsystem und mit einigen Vorbereitungen lässt sich das Training auch im Winter fortsetzen.

Die richtige Sportkleidung für den Winter
Bei Kälte neigen viele dazu, sich zu warm anzuziehen und sich hermetisch so einzupacken, dass Feuchtigkeit nicht entweichen kann und man bei kleinsten Anstrengungen so schwitzt, dass der eigene Schweiß die Kleidung am Körper nass werden lässt. Das sollte unbedingt vermieden werden. Wenn man sich für die vorgesehene sportliche Betätigung umzieht, sollte man also unbedingt berücksichtigen, dass man in wenigen Minuten durch die Bewegung in Schwitzen kommt. Auch wenn man bei den Vorbereitungen vielleicht noch leicht fröstelt, wird sich das schnell geben. Wer sich nach dem Mehr-schichten-System kleidet, ist auf der sicheren Seite: Funktionsunterwäsche auf der Haut sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit weitergeleitet wird. Die gute alte Baumwollunterwäsche ist hier also fehl am Platz! Darüber kommt eine wärmende Schicht, z.B. aus Fleece, und eine atmungsaktive Windjacke sorgt schließlich für Schutz vor Regen und Wind. Für Radfahrer empfiehlt sich eine Kombination aus Regenjacke und -hose. Sehr praktisch sind auch Gamaschen, die die Schuhe schützen. Helle und idealerweise auch reflektierende Kleidung sollte im Winter für jeden selbstverständlich sein, ist aber vor allem für Jogger und Radfahrer lebensrettend. Warnwesten geben Radlern zusätzliche Sicherheit.

Ausstattung des Fahrrades überprüfen
Ausreichende und funktionierende Beleuchtung am Fahrrad sollte nicht nur wegen des drohenden Bußgeldes sichergestellt sein. Wenn eine Schneedecke oder Glatteis für Behinderungen sorgen, hilft es, etwas Luft aus den Reifen abzulassen (Achtung:
vorgeschriebenen Mindestdruck einhalten!) und so für mehr Halt zu sorgen. In Kurven sollte man auf Bremsen oder Treten verzichten und rechtzeitig das Tempo drosseln. Wenn der Sattel etwas abgesenkt wird, sodass beide Füße wenn nötig festen Bodenkontakt bekommen können, gibt das zusätzliche Sicherheit. Nicht nur für Autos gibt es Winterreifen, auch für Fahrräder sind spezielle Reifen aus anderem Material und mit anderem Profil erhältlich. Selbst mit Spikes kann man sein Rad ausrüsten.

Vor dem Start: Warmmachen!
Im Sommer vernachlässigen viele das richtige Aufwärmen vor dem Start, im Winter ist das unverzeihlich! Zum einen brauchen Gelenke und Muskeln bei den niedrigen Temperaturen länger, um in Gang zu kommen, zum anderen muss sich die Atmung nach dem Wechsel vom beheizten Raum nach draußen erst umstellen. Sofort nach dem Verlassen der warmen Stube loszusprinten, bedeutet, durch das schnelle Atmen Lungen und Bronchien mit zu viel kalter Luft zu reizen und Erkältungen zu riskieren. Also: Langsam und gründlich aufwärmen und dann langsam und vorausschauend laufen und radeln!
Text: P. K.

Wo kann man Wintersportkleidung kaufen?
  • Karstadt Sport
  • Amazon
  • Runners Point
  • Sportscheck
  • OTTO

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