Bügeln ist eine Tätigkeit, die von den meisten Menschen nicht sonderlich gemocht wird. Bei vielen Textilien kann man sich das Bügeln heutzutage zum Glück sparen, denn dank der Materialzusammensetzung, dem Wäschetrockner, oder dem sorgsamen Aufhängen, ziehen sich viele Kleidungsstücke selber glatt. Doch bei einem Bekleidungsstück wird man wohl nie ums Bügeln drum herum kommen - die Rede ist natürlich von Hemden. Jeder braucht sie irgendwann einmal. Und jeder verflucht sie, der schon einmal ein Hemd bügeln musste, denn meist entsteht das Problem der wundersamen Faltenvermehrung, wenn man mit dem Bügeleisen dem Hemd zu Leibe rückt. Doch mit ein paar Kniffen vermeidet man den unerwünschten Knitterlook bei diesem Kleidungsstück.
Auch wenn das Hemd sich nie von selber komplett glatt zieht, ist es dennoch ratsam, es
direkt nach der Wäsche, im noch feuchten Zustand auf einen Bügel zu hängen, damit zumindest die schlimmsten Falten vorgeglättet werden. Beim Bügeln eines Hemdes beginnt man am besten mit dem Kragen, zuerst den unteren Kragenteil, dann den Oberen - und zwar immer von den Kragenspitzen nach innen hin, dies macht man dann von beiden Seiten. Im Anschluss sind die Ärmel an der Reihe. Bevorzugt man eine Kante, sollte man sich ein Ärmelbrett zur Hilfe nehmen. Wer die Ärmel lieber rund möchte, der benötigt keinerlei Hilfsmittel. Zuerst wird der Ärmel glatt gestrichen, dann setzt man in der Ärmelmitte mit dem Bügeleisen an und bügelt von innen nach außen. Sind die Ärmel fertig, zieht man eine Hemdhälfte über das Bügelbrett und beginnt von unten nach oben zum Kragen hin zu bügeln - aber bitte nie über die Knöpfe bügeln. Immer erst die beiden Hälften bügeln und dann zum Schluss den Übergang glatt bügeln. Hat man Vorderteil und Rückenteil geschafft, dann ist das Hemd fertig und sollte nun für etwa eine Stunde auf einem Kleiderbügel ausdünsten, bevor man es in den Schrank hängt oder anzieht.
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