preiswerte junge Mode
Die in Deutschland seit 1980 bekannte Geschäftskette H & M, hat eine wesentlich längere Geschichte, als so mancher vielleicht vermuten mag. Das erste Geschäft wurde schon im Jahre 1947 in Schweden von einem gewissen Herrn Erling Persson eröffnet. Damals trug das Geschäft, welcher Persson in Anlehnung an die amerikanische Geschäftsidee - modische Kleidung preiswert verkaufen - den Namen "Hennes". Übrigens handelt es sich hierbei nicht etwa um einen Namen, sondern um die schwedische Übersetzung für "ihres" bzw. "für sie", wodurch klar sein dürfte, dass Herr Persson in den Anfängen ausschließlich Damenmode angeboten hatte. Erst knapp 20 Jahre später, nämlich 1968, übernahm Persson einen Handel für Jagd- und Herrenbekleidung, dessen Name "Mauritz Widfords" lautete. Fortan führte Persson seine Geschäfte unter dem heute auch bei uns bekannten Namen "Hennes & Mauritz". Im Jahre 1980 wurde in Hamburg die erste deutsche Filiale von H & M eröffnet. Heute findet man die Modegeschäfte in rund 34 Ländern. Das Unternehmen beschäftigt weltweit ca. 73.000 Mitarbeiter.
Das Erfolgskonzept des Unternehmens spricht also für sich. Die Geschäftsphilosophie hat sich bis zum heutigen Tage nicht verändert. Der Kunde erhält hier Mode von höchster Qualität
zu einem relativ erschwinglichen Preis. Als Zielgruppe könnte man jeden zwischen 0 und 99 bezeichnen, wobei das Hauptaugenmerk auf sämtliche Kunden unter, sagen wir mal, 50 Jahren liegt.
In den letzten Jahren haben einige namhafte Künstler bei H & M "mitgemischt". So gab es gegen Ende der 1990er Jahre eine groß angelegte Werbekampagne mit Kylie Minogue, die zu derzeit für die damalige Damenwäschekollektion warb. Knapp 10 Jahre später, nämlich 2007, warb sie abermals für das große Unternehmen, diesmal für Bademoden. Immer wieder kreieren die großen Modedesigner eigens für H & M Mode, die dann auch zu bezahlbaren Preisen hier erstanden werden kann. Darunter sind solche Größen wie Karl Lagerfeld, Roberto Cavalli und Viktor & Rolf zu finden.
Das Unternehmen ist mittlerweile nicht nur in Computerspiele involviert (Sims2), sondern setzt sich auch für soziale Projekte ein. So gehen rund 10% der Verkaufseinnahmen in das Projekt WaterAid, um die besonders armen Regionen in Asien und Afrika mit Trinkwasser zu versorgen.
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