Wissenswertes über Mode von Lagerfeld

Mode der Marke Lagerfeld Der weltberühmte Modezar Karl Lagerfeld wurde in den 1930er Jahren in Hamburg geboren. (Die Angaben über das genaue Geburtsjahr weichen voneinander ab). Einerseits wuchs Lagerfeld behütet und in geordneten Verhältnissen auf, profitierte selbstverständlich schon während seiner Kindheit von dem maßgeblichen Erfolg seines Vaters Otto Lagerfeld, der seinen Lebensunterhalt mit der damals bahnbrechenden Markteinführung der Dosenmilch (Glücksklee) verdiente und so natürlich einen gewissen Reichtum erarbeitete. Anderseits hingegen war Lagerfeld schon als Kind oft auf sich selbst gestellt. Er lebte schon in jungen Jahren mit seiner Mutter in Frankreich. Der erste Preis des internationalen Wollsekretariats, welchen er mit gerade mal 16 Jahren für die Kreation eines Wollmantels bekam, machte ihm eine Schneiderlehre bei Pierre Balmain möglich. Seine Karriere ging in rasanten Schritten vorwärts, denn schon 1959 leitete er das Haus Patou. Namen wie zum Beispiel Chloé, Fendi und Chanel tauchten in seinem Lebenslauf auf. Trotz all den enormen Erfolgen, die es ihm leicht möglich machten, ein eigenes Unternehmen zu gründen, zog Lagerfeld es fast ausschließlich vor, andere Unternehmen durch seinen guten Namen zu Erfolgen zu verhelfen, in dem er dort seine Kreationen vertrieb und sich am Umsatz beteiligen ließ.
So findet man seine Parfumkreationen beispielsweise vorwiegend bei Elisabeth Arden. Zwar gründete Lagerfeld Mitte der 1980er Jahre ein eigenes Unternehmen, verkaufte dieses jedoch im Jahre 2005 an die Corporation Tommy Hilfiger.

Seine Modekreationen erfuhren weltweit einen großen Erfolg. Models wie Claudia Schiffer führten die wundervollen und doch stets eigenwilligen Kreationen auf dem Catwalk vor. Für die Modekette H&M entwarf Lagerfeld eine Kollektion an ausgewählten Stücken. Er konnte verschiedene Preise einheimsen, wie den Bambi (1989 und 2005) und den Elle Fashion Star Award. Auch sein "zweites Leben" neben der Figur des Modezaren - er startete 1987 als Fotograf - brachte ihm 1996 den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Fotographie ein. Zahlreiche Reportagen und Werbekampagnen entstammen seiner Feder.

Sein Privatleben hält Lagerfeld übrigens äußerst bedeckt. Trotzdem er noch in den 1960er Jahren von sich selbst behauptet, er lebe lieber alleine, so teilte er doch ab 1970 fast 20 Jahre lang sein Leben mit dem Franzosen Jaques de Bascher, der letztlich im Jahre 1989 den Kampf gegen Aids verloren hatte.


Von Lagerfeld gibt es zum Beispiel:


 
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