Shoppen mit Mama macht Spaß
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Sind die Kinder klein, so gibt es noch keine Diskussionen darüber, welche Kleidung angezogen wird. Die Mama - und seltener der Papa - gehen shoppen und wählen die ihrem eigenen Geschmack entsprechenden Sachen einfach aus. Diese Methode geht so lange gut, bis das Kind im Vorschulalter ist. Plötzlich werden die mitgebrachten Shirts, Hosen oder Röcke mit Argwohn betrachtet und der Nachwuchs ist gar nicht mehr mit der Kaufentscheidung der Eltern einverstanden. "Das ist doch voll uncool!" oder " Wie, das soll ich anziehen? Das will ich aber nicht!" sind Sätze, die fortan häufiger fallen. Dann ist die Zeit gekommen, den Nachwuchs zum Kleiderkauf mitzunehmen.
Nun ist das aber so eine Sache, wenn Kinder selbst entscheiden wollen, was sie tragen. Manch auserwähltes Teil ist unverschämt teuer oder von minderwertiger Qualität, so dass ein
Kauf eigentlich gar nicht zur Debatte steht. Hinzu kommt, dass wir Eltern ein bestimmtes Bild im Kopf haben, wie wir gern unseren Nachwuchs gekleidet sehen möchten. Und in so manchen Familien prallen da Welten aufeinander…
Ab welchem Alter sollten Kinder über ihre Kleidung mitbestimmen dürfen?
Mädchen achten meist deutlich früher auf ihre Kleidung als Buben. Sie haben von Anfang an eher ein Blick dafür, welche Kleidung zusammenpasst und sind häufig auch wählerischer als gleichaltrige Jungen. Beide Geschlechter jedoch kommen in das Alter, wo sie den Freundinnen und Freunden gefallen wollen. Manche früher, manche später. Häufig ist ab dem Eintritt in die Schule ein vermehrtes Bewusstsein für den eigenen Körper und für die eigene Kleidung vorhanden. Von da ab heißt es für die Eltern, ihre Toleranzschwelle in Sachen Bekleidung nach oben zu verschieben.
Nehmen wir die Situation, in der ein Kind mit seiner Mutter einkaufen geht. Beide stehen vor dem Geschäft mit Kindermode und im Vorfeld wurde besprochen, welche Kleidungsstücke gekauft werden sollen. Das Kind sieht ein Shirt, was es unbedingt haben möchte. Ein Blick auf das Preisschild und Mutter verdreht die Augen. Soviel Geld wollte sie dafür eigentlich nicht ausgeben. Hier hilft es, dem Nachwuchs ruhig und gelassen die Situation darzulegen und Alternativen aufzuzeigen. Vielleicht findet sich ja ein ähnliches Teil zu einem günstigeren Preis? Wenn nicht, so kann man dem Kind erklären, dass die Möglichkeit besteht, dass es einen Teil des Betrages von seinem Taschengeld selbst bezahlen muss, wenn es denn unbedingt dieses Shirt haben will. Solche Einkaufssituationen sind immer auch eine gute Gelegenheit, um mit dem Kind über den Wert und die Einteilung des Geldes zu sprechen.
Geht es dagegen "nur" um die Frage, welche Teile modisch sind und welche nicht, so kann der Nachwuchs schon bis zu einem gewissen Grad selbst entscheiden, was er tragen möchte. Warum bis zu einem gewissen Grad? Nun, die Bekleidung für Kids ist manchmal alles andere als kindgerecht. Junge Mädchen schauen zum Beispiel darin häufig aus wie erwachsene Frauen. Und es ist absolut zu verstehen, wenn eine Mutter nicht will, dass ihre 10-jährige Tochter im aufreizend kurzen Minirock durch die Stadt läuft. Mütter von Mädchen sollten hier wirklich Acht geben, denn Sexualdelikte gegenüber Kindern kommen leider immer wieder vor.
Wichtig ist, dass Eltern mit ihrem Nachwuchs im Gespräch bleiben. Mit sturen Verboten in
Sachen Kleiderordnung kommt man hier nicht weiter. Erklären Sie Ihrem Kind, warum Sie bestimmte Bekleidungsstücke ablehnen und machen Sie auf der anderen Seite aber auch Zugeständnisse, wenn Ihr größer werdendes Kind seinen eigenen Geschmack entwickelt.
Wo kann man Kindermode kaufen?
- C & A - preiswerte Mode für Kids und Teens
- H & M - günstige Kindermode
- Kik - ein Textildiscounter
- Esprit - Markenmode auch für Kids
- Jack Wolfskin - Outdoorkleidung
- Mexx - niedliche Kinderbekleidung
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