Bedauerlicherweise leben wir in einer sehr schnelllebigen Zeit, in der Eile und Stress schon fast dem normalen Tagesablauf angehören. Alles muss schnell geschehen und jeder will immer noch mehr erreichen. Um aber der Hektik des Alltages zu entfliehen und wieder neue Kräfte zu schöpfen, erlernen viele Geschäftige Entspannungstechniken wie z.B. Autogenes Training oder Qi Gong. Auch das regelmäßige Betreiben von Ausdauersportarten wie z.B. Laufen oder Schwimmen macht den Kopf frei, lässt uns für kurze Zeit die Hektik vergessen und neue Energien tanken. Doch es gibt auch eine weitere Alternative, die in letzter Zeit wieder mehr AnwenderInnen findet und der in deutschen Privatsendern sogar eine Doku-Soap ("Vernäht und zugestrickt") gewidmet wurde: Handarbeit wie zu Omas Zeiten.
Handarbeit einst und jetzt
Haben einst unsere Mütter und Großmütter die Abende mit dem Stricken von Pullovern oder Häkeln von feinen Deckchen in der warm eingeheizten Stube verbracht, so nahm das Ausführen von traditioneller Handwerkskunst in den letzten Jahrzehnten stetig ab. Handarbeit galt lange als Beschäftigungstherapie für gelangweilte Hausfrauen und wird auch heute noch vorrangig vom weiblichen Geschlecht ausgeübt. Es steht jedoch keineswegs die Langeweile der Frauen im Vordergrund, sondern vielmehr eine Tätigkeit auszuüben, bei der man sich über Farben, Formen und Muster kreativ ausdrücken kann und daneben beim Stricken, Filzen, Knüpfen, Flechten oder Nähen herrlich gedanklich freimachen kann.
Die Auswirkungen der Handarbeit auf unseren Körper
Bei all diesen Arbeiten fokussiert man sich auf meist ungewohnte Arbeitsvorgänge, wodurch die Konzentrationsfähigkeit durch das Lesen von Anleitungen und das Umsetzen auf das
Werkstück merklich gesteigert wird. Zudem wird auch noch die Feinmotorik gefördert. Die Handarbeit ist allerdings nichts für Ungeduldige, denn nicht die Schnelligkeit steht beim Handarbeiten im Vordergrund. Man muss keinen Marathon veranstalten, in welcher Zeit wie viele Socken gestrickt werden, vielmehr geht es darum, sich komplett in das Handwerkstück einzuleben und somit vom Trubel rund um einen herum vollständig abzuschalten und dabei angenehm zu entspannen.
Mode selbst entwerfen
Handarbeiten werden nach wie vor gerne an kalten Winterabenden angewandt. Anregungen und Anleitungen gibt es in zahlreichen Magazinen oder auch im Internet - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Auch Kurse zum Erlernen einer Handwerksart für Neueinsteiger werden in vielen Städten zu günstigen Preisen angeboten. Einzelstücke können so mit ein bisschen Geschick geschaffen werden und ebenso kann man gekaufte und auch bereits getragene Kleidungsstücke individuell gestalten und nach eigenen Vorstellungen mit ein paar liebevollen Details aufpeppen. Diese Unikate werden bestimmt bewundernde aber auch neidige Blicke auf sich ziehen.
Zudem bereitet es auch riesige Freude, ein fertiges Eigenprodukt in Händen zu halten. Beispielsweise gehäkelte Teddybären, mittels Serviettentechnik verschönerte Schatullen, selbst kreierte Kerzen oder Lampenschirme sowie bequeme Strickwesten oder originell gestaltete Handtaschen eignen sich perfekt als Geschenk für die Liebsten - und Handgemachtes zählt doch viel mehr als jedes gekaufte Geschenk.
weitere Infos:
Sie ist hauchdünn, kann viel und soll sogar die Leiden von Allergikern mindern: Die Mikrofaser feiert seit einigen Jahren ihren weltweite Eroberungszug quer durch Kleiderschränke, Bäder und Schlafzimmer. Allerdings ist Mikrofaser nicht gleich Mikrofaser.
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Pullover waschen
Damit Baumwollpullover nicht ausleiern, stecken Sie ihn beim Waschen in der Maschine in einen Kissenbezug, den Sie zuknöpfen.
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Die neue Hutmode
In England ist es ganz normal: Wer was auf sich hält, der lässt sich auch gerne mit Hut blicken. Ob Queen oder Prinz, Models oder Musiker: Hüte haben in England Tradition und werden gern als schmückendes Accessoire hinzu gezogen.
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