Jeans ist nicht gleich Jeans. Jeder, der schon einmal nach einer passenden Jeans gesucht hat, weiß, dass es bei Modellen und Schnitten für Herrenjeanshosen eine nahezu
Herrenjeanshosen kann man z.B.
mit Sakkos kombinieren - Foto: © NB
unüberschaubare Vielfalt gibt.
Das Tückische dabei: Nicht jeder Schnitt passt zu jedem Typ. Bei der Auswahl der perfekten Jeans gibt es daher einiges zu beachten. Wer nicht genau weiß, was er will oder benötigt, kann durchaus ein paar Stunden mit dem Kauf der passenden Hose zubringen.
Mit diesen Tipps fällt es sicherlich leichter, die richtige Jeans zu finden und der Einkauf dauert deutlich kürzer.
Zunächst sollte Mann sich vor dem Einkauf klar darüber sein, welcher Jeanshosen-Typ gesucht wird. Sportlich oder klassisch? Eine Baggy-Jeans, eine Schlaghose oder gar eine Arbeitshose? Aktuell im Trend sind auch Röhrenjeans. Dabei handelt es sich um sehr figurbetont geschnittene Hosen, die nur von wirklich schlanken Herren getragen werden können.
Der Klassiker unter den Herrenjeanshosen ist die 5-Pocket-Jeans. Es handelt sich um eine normalweite gerade geschnittene Hose mit insgesamt fünf Taschen. Die beliebtesten Farben für diese Jeansform sind blau und schwarz.
Wichtig bei der Auswahl der Herrenjeanshose ist auch die Dichte des Stoffs. Jeansstoff gibt es nicht nur in einer, sondern in vielen verschiedenen Dichten. Wenn eine leichtere
Sommerhose aus Jeansstoff gesucht wird, sollte drauf geachtet werden, dass der Stoff nicht zu dick und schwer ist. Wird die Hose vorwiegend im Winter getragen oder soll sie als Arbeitshose dienen, dann kommt eher ein dichter, schwerer Stoff infrage.
Es gibt selbstverständlich auch kurze Jeanshosen. Von der Bermudashorts bis zur klassischen kurze Hose sind die unterschiedlichsten Modelle zu haben. Kurze Herrenjeans lassen sich im Sommer mit T-Shirts, Hemden oder dünnen Pullovern kombinieren. Es sollte allerdings drauf geachtet werden, dass die kurze Jeans mit passenden Schuhen, zum Beispiel Sandalen oder leichten Sommerschuhen, kombiniert wird.
Beim Anprobieren im Modegeschäft sollte unbedingt ein Blick in den Spiegel geworfen werden. Sitz die Hose am Gesäß und an den Oberschenkeln? Ist dies nicht der Fall, heißt es weitersuchen. Sind lediglich die Hosenbeine zu lang, kann die Hose problemlos gekürzt werden. Diesen Service bietet jeder Änderungsschneider für wenige Euro an.
Ein Tipp: Wer keine Lust hat, ständig neue Jeanshosen anzuprobieren, sollte sich die Marke, das Modell und die Größe notieren. Die bekannten Modemarken bieten über Jahre hinweg dieselben Schnitte und Modelle an, sodass der Jeanskauf mit den genannten Angaben zum Kinderspiel wird. Da gilt es nur noch, eine Entscheidung in Hinsicht auf die Farbe der Hose zu treffen.
Text: D. S.