Kurze und lange Brautschleier

Welche Bedeutung hat der Brautschleier? Der Brautschleier ist seit dem 4. Jahrhundert im Christentum das Utensil, was bei keiner
Eine Braut mit langem Brautschleier
Ein langer Brautschleier
Foto: © Sergey Ryzhov
Braut fehlen darf. Ursprünglich symbolisiert dieses Accessoire die Jungfräulichkeit, die sich damals die Frau bis zur Ehe bewahrte.
Heute dient der Brautschleier in der Regel dazu, das Erscheinungsbild der Braut abzurunden. Dafür wird der Schleier exakt auf das Brautkleid abgestimmt, denn nicht jede Schleierform passt zu jedem Hochzeitskleid.

Wozu passt ein kurzer Brautschleier?
Zum einen gibt es den kurzen Schleier, diese Schleierform verdeckt lediglich das Gesicht der Braut. Dies ist ein Schleier, der zu fast jedem Kleid getragen werden kann, außer bei ganz pompösen und extra ausladenden Kleidern würde dieser Schleier fehl am Platz wirken.

Schleier bis zum Ellbogen
Der Ellbogenschleier reicht - wie man es schon vermutet - bis zum Ellbogen. Dieser ist die häufigste Schleierform, was wahrscheinlich daran liegt, dass man ihn wirklich zu jeder Art von Brautkleid tragen kann.

Schleier bis zu den Fingerspitzen
Dann gibt es noch den Schleier, der bis zu den Fingerspitzen reicht, den sogenannten Fingerspitzenschleier. Auch eine sehr beliebte Form, der vor allem mit den üppigen "Sissi-
Brautkleidern" sehr schön harmoniert. Durchaus passt er aber auch zu A-Linien Brautkleidern, oder zu Kleidern im Empirestil.

Wozu passt ein langer Schleier?
Bräute, die keine Schleppe an ihrem Kleid haben, entscheiden sich häufig für den langen Schleier, diese Schleierform endet in der Regel zwischen Knie und Fußknöchel.

Der Kapellenschleier
Wer es gern richtig lang mag, für den ist der Kapellenschleier die richtige Wahl. Der Kapellenschleier ist fast 2 Meter lang und dient daher schon fast als Schleppenersatz. Allerdings empfiehlt sich das Tragen dieser Schleierform nur bei schmalen Brautkleidern, also Kleider in der klassischen A-Linie oder Empirekleider sind die richtigen Kombipartner für diese Schleierform.

Der Kathedralenschleier
Der Schleier schlechthin, ist der Kathedralenschleier: Mit seinen 3 Metern Länge schreit er förmlich nach einem pompösen und sehr üppigen Kleid - was er auch wirklich benötigt, denn sonst wirkt es einfach albern.

Sehr beliebt ist der Mantilla-Schleier
Bei uns wird er immer beliebter: der Mantilla-Schleier. Der Mantilla-Schleier ist ein Brautschleier im spanischen Stil, der mittels eines Kammes im Haar der Braut befestigt wird. Da er eng am Kopf und Körper anliegt, macht er sich besonders toll zu einem sehr femininen Brautkleid.
Der abstehende Schleier ist eigentlich eine Art voluminöser Schirm, da diese Schleierform sehr stark gerafft ist und dadurch vom Kopf der Braut stark absteht. Diese Schleierform eignet sich vor allem dann, wenn man einen außergewöhnlichen Brautlook anstrebt, gerne wird diese Schleierform auch mit anderen kurzen Schleiern kombiniert.

Der doppelte Schleier
Zu guter Letzt gibt es dann noch den doppelten Schleier. Der doppelte Schleier ist im Prinzip eine Kombination aus zwei Schleiern unterschiedlicher Länge. Entscheidet man sich für diese Variante, sollte man darauf achten, dass der Schleier nicht zu sehr vom Brautkleid ablenkt.

Wo kann man einen Brautschleier kaufen?
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