Der Cut sieht eigentlich aus wie ein zu kurz geratener Frack.
Ein Cut wird gerne zur Hochzeit getragen
Foto: © Francois du Plessis
Man trägt ein einreihiges schwarzes Sakko (hier gibt es allerdings keine Schwalbenschwänze, hier sind die Schöße vom Schließknopf vorne bogenförmig nach hinten geschnitten) und eine schwarz gestreifte Umschlaghose (auch Stresemannhose genannt).
Korrekterweise muß man dann aber auch ein weißes Hemd mit Kläppchenkragen und einen breiten Seidenschlips mit Perle anziehen.
Zusätzlich trägt man zu hochoffiziellen Anlässen dann noch eine graue Weste und einen grauen Zylinder.
Die Frau an seiner Seite sollte ein Tageskleid oder ein Kostüm tragen. Nie ein Abendkleid, denn der Cutaway ist ja nun mal kein Abendanzug!
Früher wurde er als hochoffizieller Gesellschaftsanzug am Morgen bezeichnet.
Besonders geeignet (auch heute noch) ist der Cut für hochoffizielle Hochzeiten oder Beerdigungen.
Früher gehörte der Cutaway in jeden Männer-Kleiderschrank.
Heute wird er so gut wie gar nicht mehr getragen. Allerdings ist er bei zwei Anlässe für die Bundesregierung immer noch Pflicht! Einmal bei der Beglaubigung eines Botschafters und beim Neujahrsempfang des Bundespräsidenten.
Wo kann man einen Cut kaufen?
Modegeschäft für Herren
Brautausstatter
Peek und Cloppenburg
Diese Farbkombinationen passen zusammen:
Schwarz-grau gestreifte Hose, schwarze Schuhe, hellgraue oder farbige Weste, weißes Hemd, silbergraue Krawatte
Hellgrauer Cut, schwarze Schuhe, hellgraue Weste, weißes Hemd, hellgraue Krawatte