Die Bewerbung hat Eindruck hinterlassen - und nun steht das Vorstellungsgespräch an. Wer diesen Schritt erfolgreich meistert, hat den Job in aller Regel schon in der Tasche. Hierbei
Die richtige Kleidung beim Vorstellungsgespräch ist sehr wichtig
Foto: © Adam Gregor
kommt es allerdings nicht nur darauf an, schlaue Antworten zu geben - das "Gesamtpaket" muss stimmen! Deshalb sollte auch die Kleidung für das Vorstellungsgespräch sorgfältig herausgesucht werden.
Die passende Kleidung spielt hinsichtlich des Erfolgs beim Bewerbungsgespräch eine bedeutende Rolle. Sie vermittelt den Personalverantwortlichen ein Bild von den Bewerbern und entscheidet maßgeblich über den ersten Eindruck - für den es bekanntlich keine zweite Chance gibt. Anhand der Kleidung wird abgeschätzt, ob der Vorstellungskandidat dazu in der Lage ist, das Unternehmen nach außen zu präsentieren und Kundenkontakte einzugehen. Nicht zuletzt vermittelt das äußere Erscheinungsbild auch die Wertschätzung, die den Gesprächspartnern entgegen gebracht wird.
Wohlfühlen im Bewerbungsgespräch: Nicht nur schick, sondern auch bequem anziehen
Die Kleidung für das Vorstellungsgespräch ist abhängig von der jeweiligen Branche und der zu besetzenden Stelle. Wer sich als Werbetexter in einer Medienagentur bewirbt, darf sich beispielsweise kreativer zeigen als eine Person, die eine Stelle im Management eines Wirtschaftsunternehmens antreten möchte.
Auf alle Fälle sollten Kleidung und Schuhe sauber und gepflegt sein und gut sitzen. Es hat sich bewährt, neu gekaufte Textilien schon vor dem Vorstellungsgespräch ein oder mehrmals anzuziehen, um den Tragekomfort zu testen. Wer zum Bewerbungstermin erstmals in einen Anzug oder ein Kostüm schlüpft, fühlt sich möglicherweise unwohl - und wird dies dann auch nach außen kommunizieren.
Damen- und Herrenkleidung: Auf was kommt es an?
Für Frauen gilt insbesondere: Zu weibliche Reize sollten vermieden werden. Der Ausschnitt des Oberteils sollte demnach dezent ausfallen, ebenso sollten Bewerberinnen auf zu viel Schmuck, knallige Farben und Miniröcke verzichten. Auch zu hohe Absätze oder Stiefel machen schnell einen anrüchigen Eindruck. Dezent und elegant, mit einem Hauch Individualität - das dürfte die beste Mischung für das Vorstellungsgespräch darstellen. Auch für Parfum und Make-up gilt - weniger ist mehr!
Die Herren liegen in der Regel mit einem Anzug in Verbindung mit einem frisch gebügelten Hemd richtig. Gedeckte Farben sind bunten Farbkombinationen vorzuziehen. Die Krawatte darf als Farbtupfer herausstechen, jedoch sollten Bewerberkandidaten auf wilde Muster oder Comicprints verzichten. Zum Vorstellungsgespräch gehen Herren rasiert - und ohne sichtbare Piercings und Ohrring.
Gut vorbereitet ist halb gewonnen
Es lohnt sich, die Kleidung für das Vorstellungsgespräch bereits einige Tage zuvor
bereitzulegen. Wer eine lange Anreise zum Termin vor sich hat, sollte sich ein Hemd oder eine Bluse zum Wechseln für alle Fälle mitnehmen - und in öffentlichen Verkehrsmitteln darauf achten, nicht gerade im Raucherabteil zu sitzen.
Am Tag des Bewerbungsgespräches wird dann noch am letzten Feinschliff gearbeitet: Frisch geduscht und frisiert, mit sauberen Fingernägeln und geputzten Schuhen kann der Gang zur Firma erfolgen.
Und Vorsicht: Am diesem Tag bzw. Vortag keinen Alkohol oder Knoblauch einnehmen!
Text: C. H.
Wo bekommt man Kleidung für das Vorstellungsgespräch?
Esprit
Mexx
Peek & Cloppenburg
SinnLeffers
OTTO