Haarbänder für Freizeit und Sport

Haarbänder richtig tragen Haarbänder als "Retro" zu bezeichnen, wäre wohl falsch. Klar, in den 50ern wurden sie passend zum Petticoat getragen und in den 60ern als Rockabilly-Haarband genutzt. Aber
Frau mit rotem Haarband
Mit einem Haarband kann man Akzente setzen
Foto: © Patrizia Tilly
wenn man es genau betrachtet, sind Haarbänder in den 70ern bei den Hippies ein Muss gewesen, in den 80ern als Aerobic-Band wieder aufgetaucht und in den 90ern als Bandana neu erfunden worden. Und so setzt es sich fort. Haarbänder gehören einfach in jedes Jahrzehnt als modisches Accessoire und Haarschmuck zugleich. Das Haarband hat sich jedes Mal wieder neu erfunden, wurde modisch interpretiert und passt einfach immer noch zu nahezu jedem Haarschnitt.

Für welche Frisuren geeignet?
Haarbänder aller Art eignen sich hervorragend um stylische Sommerfrisuren zu kreieren. Genau genommen sind sie die klassische Alternative zu Haarreifen, die im Gegensatz zu Haarbändern hinter den Ohren drücken können. Die wunderschönen und praktischen Bänder lassen sich annähernd zu jeder Frisur tragen. Ob kurz, mittel oder lang - ein Haarband ist ein Blickfang. Dabei ist es völlig egal, ob man eine gelockte Löwenmähne trägt, oder leicht gewelltes bzw. seidig glattes Haar besitzt. Praktisch sind Haarbänder vor allem, um den Pony aus dem Gesicht zu halten. Doch hauptsächlich werden sie eher benutzt, um Akzente zu setzen. So muss der Pony nicht nach hinten gehalten werden, sondern kann mit einem Haarband viel mehr abgegrenzt in Szene gesetzt werden. Haarbänder dienen zum Verschönern von Haarknoten oder werden als Stirnband alternativ tief in die Stirn gezogen getragen, anstatt sie vom Nacken bis auf den vorderen Kopf zu binden. Mittlerweile hat sich das Haarband sogar bei den Männern durchgesetzt, und das nicht nur für deren sportlichen Betätigungen.

Verschiedene Materialien
Haarbänder sind wunderbar flexibel einsetzbar. So kommt es, dass man die praktischen Formgeber in Brautfrisuren wie auch bei kleinen Babys findet, sie auf dem Schulhof, am
Strand oder im Fitness-Studio immer wieder entdecken wird. Die Vielfalt der Haarbänder macht's möglich. Meist werden Haarbänder aus Textil gefertigt. Vor allem Baumwolle, aber auch synthetische Materialien wie Polyamid (Nylon) und Polyester kommen zum Einsatz. Doch darauf lässt man es natürlich nicht beruhen. Lederbänder werden flexibel als Haar- oder Armband eingesetzt, Jute mit flexiblem Haargummi vernäht oder auch geflochtene Versionen sind käuflich. Wer es romantischer mag, wählt gehäkelte Haarbänder. Raffiniert wird es, wenn das Haarband zum Wenden geeignet ist und im Handumdrehen ein völlig neuer Look entsteht. Und sollte das Haarband doch mal rutschen, helfen Haarklemmen und etwas Haarlack, es unauffällig zu fixieren.

Haarbänder können sehr filigran gearbeitet sein, aber auch sehr breit ausfallen. Dabei muss man die Breite und die Machart des Bandes im Auge behalten. Ganz simpel funktionieren Schals als Haarband. Sie werden breit gebunden, dienen als Verzierung von Haarknoten oder Pferdeschwänzen. Mehrfach zusammengelegt, können sie auch als schmales Band im Nacken selbst geknotet werden. Die Alternative sind Haarbänder mit eingenähtem Haargummi oder Haarbänder aus elastischem Material mit Stretchanteil. Sie passen sich dem Kopfumfang an und sind in Unigrößen erhältlich. Egal für welche Variante man sich letztendlich entscheidet, Formen und Farben gibt es genug. Für jeden Geschmack findet man relativ preiswert Modelle, so dass man durchaus einige davon sein eigen nennen darf. Unifarben oder mit All-Over-Druck, verziert mit Schleifen, Schmetterlingen oder Textilröschen - Haarbänder sind modisches Accessoires. Sie sollten nur bedingt in Kombination mit üppigem Schmuck oder Ohrringen getragen werden. Richtig ausgewählt, ist ein Haarband ein echter Hingucker und unterstreicht auf eine ganz besondere Weise den eigenen Style, sei er nun auffällig mit Pailletten und Glitzer und lieber romantisch mit Spitze und zarten Blüten hervorgehoben.
Text: C. D.

Wo kann man Haarbänder kaufen?
  • Bijou Brigitte
  • H & M
  • C & A
  • Rossmann
  • Douglas

  • Haarschmuck
  • Haarklammern
  • Haarspangen

  • Schmuck
  • Goldschmuck
  • Modeschmuck
  • Schmuck selber machen
  • Silberschmuck
  • Schmuckkoffer
  • Herrenschmuck
  • Kinderschmuck
  • Piercingschmuck
  • Partnerschmuck

  • Weitere Infos: Wie kann man Schmuck reinigen? Da gibt es ein paar gute Hausmittel!